Elektronische und ergänzende Lecksuchgeräte zum Aufspüren von Kältemittelverlusten in Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen. Für HVAC/R-Servicetechniker, die die gesetzlich nach F-Gas-Verordnung vorgeschriebenen Dichtheitsprüfungen durchführen.
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Lecksuchgeräte dienen der präzisen Ortung von Kältemittelaustritten an Bördelverbindungen, Lötstellen und Wärmetauschern. Elektronische Detektoren sprechen auf HFKW/HFO-Kältemittel (R32, R410A, R134a) sowie auf brennbare A2L-Kältemittel an und melden ein Leck mit progressivem Ton und Balkenanzeige. Ergänzt werden sie durch UV-Lampen mit Kontrastmittel (nach Zugabe eines Tracers in die Anlage), Wasserstoffdetektoren (ein in die kältemittelfreie Anlage eingefülltes N2/H2-Gemisch) sowie Schaumsprays für die Blasenprobe. Die Empfindlichkeit wird in g/Jahr angegeben und entscheidet, ob auch die von EN 378 und der F-Gas-Verordnung geforderten Mikrolecks erkannt werden.
Der Profi wählt das Gerät nach den zu prüfenden Kältemitteln — entscheidend sind A2L-Eignung (R32, R454B, R1234yf) und eine eigensichere Bauweise für den Einsatz in brennbarer Atmosphäre. Wichtige Kriterien sind die Empfindlichkeit (idealerweise einstellbar, ab 3 g/Jahr), der Sensortyp (Heizdiode, Korona oder Infrarot IR — am langlebigsten und am wenigsten anfällig für Fehlalarme), die automatische Hintergrundkompensation (Auto-Null), die Ansprech- und Erholzeit des Sensors, die Länge der flexiblen Sonde und die Austauschbarkeit des Sensors. Für Druckprüfungen zählen zudem die Verfügbarkeit von OFN-Stickstoff und ein mit POE-Öl verträglicher UV-Tracer.